Innovationsoffensiven – Synergiepotenztial
Ihr Standortvorteil
Am nördlichen Rand des Kreises Unna in Nordrhein-Westfalen, in Nachbarschaft zur Stadt Dortmund und dem Kreis Recklinghausen sowie dem Münsterland, liegt die Stadt Lünen. Hier trifft die Naturlandschaft des Münsterlandes auf die traditionsreise Industriekulisse des Ruhrgebietes. Fachwerkhäuser und historische Fassaden bilden einen malerischen Kontrast zur modernen Stadtarchitektur. Mit kilometerlangen Fuß- und Radwegen entlang des Flusses, den Lippewiesen oder der Römerroute verfügt die Lippestadt über einen hohen Freizeit- und Erholungswert.
Lünen ist aber nicht nur ein attraktiver Wohn-, sondern vor allem Wirtschaftsstandort. Traditionelle Betriebe sind hier ebenso zuhause wie Global Player und moderne Produktions- und Dienstleistungsunternehmen.
Der Ortsteil Brambauer – dem Sitz des Technologiezentrums – verfügt über gute Verkehrsanbindungen zu den Autobahnen A2, A1 und A45. Der Dortmunder Flughafen ist ganz in der Nähe und die Flughäfen Düsseldorf sowie Münster/Osnabrück sind nicht weit entfernt. Ein wesentlicher Vorteil Lünens ist die Nähe zur Metropole Ruhr mit rund 5 Millionen Einwohnern sowie zu den umliegenden Hochschul- und Fachholschulstandorten Dortmund, Unna, Hamm, Bochum und Gelsenkirchen.
![Lüntec-Luftbild-WZL_](https://www.luentec.de/wp-content/uploads/2024/12/Luentec-Luftbild-WZL_.jpg)
Bergbau – Technologie – Innovation
Von Bergbau zu Zukunftstechnologie
1918 hatte die Steinkohlenzeche “Minister Achenbach IV” ihre Tätigkeit aufgenommen (so genannte Abteufung). 1924 begann die Kohleförderung durch die Inbetriebnahme des Seilfahrt- und Förderschachtes. Die Kohleförderung am Schacht IV lief bis 1968. Danach fand untertage der Kohletransport zur Schachtanlage Achenbach I/II zur Förderung und Verarbeitung statt. Über sieben Jahrzehnte lang wurde von diesem Gelände aus, auf dem sich heute noch die alte Schachthalle und Teile des Förderturms befinden, Steinkohle gefördert.
Nach der Beendigung der Seilfahrt am Schacht IV, der Einstellung der betrieblichen Nutzung der Schachtanlage Minister Achenbach IV im Juli 1991 und dem Abbruch des größten Teil des Bergbauareals, gründeten bereits 1991 insgesamt 11 Gesellschafter die LünTec GmbH als Managementgesellschaft für das neu zu schaffende Technologiezentrum.
Im September 1991 fasste der Rat der Stadt Lünen den Beschluss zur Wiedernutzung der Schachtanlage Minister Achenbach IV als Technologiezentrum. Im Oktober 1991 gründete sich die LünTec-Technologiezentrum Lünen GmbH.
![Achenbach-4-LÜNTEC-1976-](https://www.luentec.de/wp-content/uploads/2024/12/Achenbach-4-LUeNTEC-1976-.jpg)
![Lüntec-Achenbach-SCHACHT-4](https://www.luentec.de/wp-content/uploads/2024/12/Luentec-Achenbach-SCHACHT-4.jpg)
![Lüntec-Achenbach-SCHACHT-4-Hauptgebäude](https://www.luentec.de/wp-content/uploads/2024/12/Luentec-Achenbach-SCHACHT-4-Hauptgebaeude.jpg)
Nach der Auslobung eines internationalen Ideen- und Realisierungswettbewerbs für die Umnutzung der Schachtanlage zu einem Technologiezentrum und Abschluss des Erbbaurechtsvertrages der Stadt Lünen mit der Montan-Grundstücksgesellschaft (MGG) für das LünTec-Gebäude, beschloss der Rat 1992 den Umbau von Minister Achenbach IV zu einem Technologiezentrum auf der Grundlage des Entwurfs des 1. Preisträgers des Architektenwettbewerbs (Architektengruppe Weiss, Lünen). Im Januar 1993 wurde der Vertrag über den Bau des Colani-Design-Centrums in einer Public-Private-Partnership zwischen der Stadt Lünen, der Baugesellschaft Kortmann und der LünTec GmbH geschlossen. Schon im März 1993 begannen die Umbauarbeiten am Technologiezentrum, der Erstbezug fand im März 1995 statt. Das von Professor Colani designte Ei, heute „UFO“ genannt, wurde im Mai 1995 auf den vormaligen Förderturm aufgesetzt. Im August 2001 konnte dann das neu errichtete Gründerzentrum gegenüber dem UFO fertiggestellt werden.
Und so zeugen heute noch die vorhandenen Gebäude sowie das UFO von der Vergangenheit und der Entwicklung des Geländes: Neue Technologien an historischem Standort.
Die Erfolgsgeschichte
Bereits im Oktober 2001 gab es im LünTec 50 Unternehmen mit rund 140 neu geschaffenen Arbeitsplätzen. Heute ist das LünTec nicht nur Wahrzeichen der Stadt Lünen und des Ortsteils Brambauer, sondern weit über den Standort hinaus und nicht nur wegen des UFO bekannt. Am Jahresende 2024 sind über 50 Unternehmen mit rund 350 Mitarbeitenden im LünTec angesiedelt. Im Jahr 2025 feiert das LünTec mit dem UFO 30-jähriges Bestehen. Das Jubiläum feiern wir das ganze Jahr. Folgen Sie uns auf unserer Jubiläumsplattform: 30 Jahre LünTec
Unsere Mieter
Sie schreiben unsere Erfolgsgeschichte: Mit grundsätzlicher Bereitschaft zum Informations- und Erfahrungsaustausch untereinander sowie zur Kooperation mit Forschungseinrichtungen unter Wahrung der einzelnen Mieterinteressen in rechtlicher und wirtschaftlicher Selbständigkeit, arbeiten diese zusammen und sind maßgeblicher Teil der Erfolgsgeschichte des LünTec.